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Ausgangslage

Unsere Gesellschaft befindet sich in einem komplexen Wandel. Traditionelle soziale Erziehungsstrukturen (z. B. Familie, Schule, Vereine) verlieren an Bedeutung, gleichzeitig wird der Leistungsdruck auf die Schüler stetig höher und der Bedarf an Fachkräften steigt. Immer mehr Menschen und Unternehmen sind jedoch bereit, soziale Verantwortung zu übernehmen und sich zu engagieren.

Aktuelle Programme zur Berufsorientierung an Gymnasien und Realschulen greifen oft zu kurz, da sie rein auf die fachliche Kompetenz fokussieren. So sind viele Schüler schlecht auf den Übergang in Ausbildung und Beruf vorbereitet. Nicht ohne Grund brechen rund ein Drittel aller Bachelor-Studenten ihr Studium vorzeitig ab.

 

Studienabbrecher


(Quelle: Die Entwicklung der Studienabbruchquote an Deutschen Hochschulen, Heublein et.al., 2008)

 

Meist entscheidet in Deutschland auch noch die soziale Herkunft über den Schulerfolg von Kindern. So ist z. B. für Schüler mit Migrationshintergrund kaum gesonderte Unterstützung vorgesehen. Sie wählen nicht selten eine Ausbildung, die hinter ihren Fähigkeiten bleibt.


Studierende aus Akademikerfamilien

Studierende aus Akademikerfamilien

Studierende aus Nichtakademikerfamilien

Studierende aus Nichtakademikerfamilien

(Quelle: BMBF, 18. Sozialerhebung, 2007)

 

 

Fehlende familiäre Unterstützung bei der Förderung von Interessen und Talenten, Unsicherheiten bei der Finanzierung der Ausbildung oder Angst vor sozialen Kontakten sind nur einige Gründe, die die Entfaltung des vollen Potentials erschweren können. Hier kommen die Komplizen ins Spiel!